Also, in Flat 2 Spode Hall wohnen:
So in Flat 2 Spode hall are living:
eine Albanerin - an Albanian
drei Chinesinnen - three Chinese
zwei Deutsche - two German
eine Finnin - a Finn
eine Philippinerin - a Philipino
eine Simbabwerin - a Simbawen
eine Taiwanerin - a Taiwanian
eine Thailänderin - a Thai
und eine Ukrainerin - and a Ukrainian
Und jetzt frag mich mal nochmal jemand, warum eine Südostasien-Studentin nach UK geht...
And now, anybody ask me again, why a Asian student went to UK....
Donnerstag, 15. November 2007
Hot Pot
Gestern Abend hatten wir ein Filmteam hier: Chris Freunde und Kollegen bei der Arbeit. Im Auftrag der Uni drehten sie ein Video um chinesische Studenten nach Stoke zu locken - warum auch immer....
Zu diesem Anlass mussten natürlich viele Leute in die Küche gelockt werden, also servierten Celina* und Co chinesischen Hot Pot und Frühlingsrollen.
Hot Pot ist ein Topf mit kochender Suppe - wie Fondue - in die man alles rein wirft, was man so essen will - und dann mit Stilecht mit Stäbchen wieder raus fischt.
Also ich kann nicht behaupten, dass Fisch- und Krabbenbällchen, chinesische Pilze, eine Art Krabbenravioli und die Soße dazu für den europäischen Gaumen sonderlich gut schmeckt - ich selber kannte diese Zutaten ja schon aus Indo und bin sie gewohnt - aber das Fazit meiner nichtasiatischen Mitbewohnerin war: der Spass und die Gesellschaft ist entscheident.
Und Spass hat man, wenn man zusieht, wie Menschen, die noch nie Stäbchen in der Hand hatten, damit versuchen nach ihrem Essen zu angeln. Sophia* hat freundlicherweise immer wieder nachgeholfen, so musste keiner Hungern. Wir haben dann gemeinsam unsern osteuropäischen und einer indischen Mitbewohnerinnen gezeigt, wie das mit den Stäbchen geht. Jede gelernte Stäbchenesserin kennt einen anderen wichtigen Tipp - aber die, die es zu gewohnt sind, denken nie daran, den Neulingen zu sagen, dass sich der untere Stab nicht bewegt... Also wirklich, liebe Asiaten, das ist doch das Wichtigste!
(*Der Einfachheit halber benutzte ich von Celina, Sophia, Ken und Co nicht die Chinesischen Namen)
Zu diesem Anlass mussten natürlich viele Leute in die Küche gelockt werden, also servierten Celina* und Co chinesischen Hot Pot und Frühlingsrollen.
Hot Pot ist ein Topf mit kochender Suppe - wie Fondue - in die man alles rein wirft, was man so essen will - und dann mit Stilecht mit Stäbchen wieder raus fischt.
Also ich kann nicht behaupten, dass Fisch- und Krabbenbällchen, chinesische Pilze, eine Art Krabbenravioli und die Soße dazu für den europäischen Gaumen sonderlich gut schmeckt - ich selber kannte diese Zutaten ja schon aus Indo und bin sie gewohnt - aber das Fazit meiner nichtasiatischen Mitbewohnerin war: der Spass und die Gesellschaft ist entscheident.
Und Spass hat man, wenn man zusieht, wie Menschen, die noch nie Stäbchen in der Hand hatten, damit versuchen nach ihrem Essen zu angeln. Sophia* hat freundlicherweise immer wieder nachgeholfen, so musste keiner Hungern. Wir haben dann gemeinsam unsern osteuropäischen und einer indischen Mitbewohnerinnen gezeigt, wie das mit den Stäbchen geht. Jede gelernte Stäbchenesserin kennt einen anderen wichtigen Tipp - aber die, die es zu gewohnt sind, denken nie daran, den Neulingen zu sagen, dass sich der untere Stab nicht bewegt... Also wirklich, liebe Asiaten, das ist doch das Wichtigste!
(*Der Einfachheit halber benutzte ich von Celina, Sophia, Ken und Co nicht die Chinesischen Namen)
Dienstag, 13. November 2007
Anna 2
So, jetzt bin ich schon wieder umgezogen. Meine bestimmt 8. Adresse innerhalb von 3 Jahren. Ich wohn jetzt in einem Studentenwohnheim - mal wieder - und teil mir mit 12 andern Weibern eine Küche mit 8 Kochplatten und ein Bad mit zwei Duschen, einer Wanne und drei Toiletten. Gewohnheit.
Witzig ist: in der Küche gibt es zwar zwölf verschließbare Schränke also für jede einen, aber irgendwie haut das nicht hin. Alle waren belegt. Als ich fragte, welcher meiner sei, kam: da wo Platz ist - hier unter der Spüle ist noch was frei -
Mit den Kühlschränken verhält es sich ähnlich. Nachteil: Man vergisst, wo man was hin getan hat und es vergammelt. Aber kein problem, wer einkaufen war, mistet aus, um Platz für sein eigenes Zeug zu machen.
Meine Mitbewohnerinnen sind fast alle in Masterstudiengängen. Drei nehmen an einem Erasmusprogramm Teil, bei welchem sie jedes Trimester in einem anderen Land studieren. Eine davon ist Ukrainerin und spricht perfekt Russisch, Polnisch, Ukrainisch, Deutsch und English und kann auch noch die eine oder andere Sprache. Sie ist Anna 1, ich bin demnach Anna 2. Man macht es sich mit den Namen einfach. Eine Tailänderin nennt sich "A", weil sie ihren richtigen Namen niemanden zumuten kann...
Ne Deutsch wohnt hier auch, dann zwei Chinesinnen, eine Taiwanerin, eine aus Simbabwe, noch was Osteuropäisches, ne Finnin - und sonst hab ich den Überblick verlohren...
Witzig ist: in der Küche gibt es zwar zwölf verschließbare Schränke also für jede einen, aber irgendwie haut das nicht hin. Alle waren belegt. Als ich fragte, welcher meiner sei, kam: da wo Platz ist - hier unter der Spüle ist noch was frei -
Mit den Kühlschränken verhält es sich ähnlich. Nachteil: Man vergisst, wo man was hin getan hat und es vergammelt. Aber kein problem, wer einkaufen war, mistet aus, um Platz für sein eigenes Zeug zu machen.
Meine Mitbewohnerinnen sind fast alle in Masterstudiengängen. Drei nehmen an einem Erasmusprogramm Teil, bei welchem sie jedes Trimester in einem anderen Land studieren. Eine davon ist Ukrainerin und spricht perfekt Russisch, Polnisch, Ukrainisch, Deutsch und English und kann auch noch die eine oder andere Sprache. Sie ist Anna 1, ich bin demnach Anna 2. Man macht es sich mit den Namen einfach. Eine Tailänderin nennt sich "A", weil sie ihren richtigen Namen niemanden zumuten kann...
Ne Deutsch wohnt hier auch, dann zwei Chinesinnen, eine Taiwanerin, eine aus Simbabwe, noch was Osteuropäisches, ne Finnin - und sonst hab ich den Überblick verlohren...
Freitag, 9. November 2007
finally
Meine Nachbarn haben ihr WLan immernoch nicht gegen fremde Zugriffe gesichert, ich kann also weiter darauf zugreifen.
Heute habe ich nicht nur eine Bestätigung erhalten, dass ich den Praktikumsplatz bei sub-4.co.uk bekommen hab - interessantes unternehmen, stellt Schuhsohlen her - und am Montag den 19.11. starten werde. Eine Woche frei...
Parallel dazu hat Jim freundlicherweise die Uni kontaktiert und mir eine Unterkunft besorgt, im Studentenwohnheim. Nichts besonderes, wie Wohnheime so sind, kleines spärlich möbiliertes Zimmer - mit Holy Bible - Bad- und Küchennutzung gemeinsam mit 12 andern. Direkt auf dem Campus.
Mein Computer ist nach 2 Stunden ausgegangen um sich selber neu zu starten. Acer hat den Fehler nicht gefunden. Nachbesserung wurde nicht erfüllt.
Donnerstag, 8. November 2007
unglaublich!
Unglaublich aber wahr! Mein Laptop ist letzendlich doch angekommen!! - und die Nachbarn ham ihr WLAN nicht gesichert!!! (Pst - Bitte nicht verraten)
Nun, wie das so ist hatte ich heute viel zu tun, die ganzen Programme raufladen etc. Hab immernoch kein office, aber das internet funktioniert, ist doch mal was.
Jetzt muss ich mich schon wieder an eine andere Tastatur gewöhnen, nimmt mirs also bitte nicht übel, wenn ich mal umlaute und ß ausschreibe.
Nen Interview hatte ich heute auch - der Interviewer hat mehr von seinem Unternehmen und meinen künftigen Job gesprochen als mich was zufragen... mal sehn..
was bei den Briten noch etwas schräg ist: Die meisten Geschäfte sind von 9 a.m. bis 5 p.m. geöffnet - die zeit, zu der die meisten arbeiten, frag mich nicht, wie die hier geschäfte machen - (manche öffnen Sonntags) dann natürlich diese unglaubliche Fussballverliebtheit - hm - altmodische Möbel und falsche Kamine, was wirklich ein bisschen strange ist, die Busse sind nie, aber wirklich nie pünktlich! Die fahren wie sie wollen, entweder zu spät, oder aber zu früh!
fortsetzung folgt...
Nun, wie das so ist hatte ich heute viel zu tun, die ganzen Programme raufladen etc. Hab immernoch kein office, aber das internet funktioniert, ist doch mal was.
Jetzt muss ich mich schon wieder an eine andere Tastatur gewöhnen, nimmt mirs also bitte nicht übel, wenn ich mal umlaute und ß ausschreibe.
Nen Interview hatte ich heute auch - der Interviewer hat mehr von seinem Unternehmen und meinen künftigen Job gesprochen als mich was zufragen... mal sehn..
was bei den Briten noch etwas schräg ist: Die meisten Geschäfte sind von 9 a.m. bis 5 p.m. geöffnet - die zeit, zu der die meisten arbeiten, frag mich nicht, wie die hier geschäfte machen - (manche öffnen Sonntags) dann natürlich diese unglaubliche Fussballverliebtheit - hm - altmodische Möbel und falsche Kamine, was wirklich ein bisschen strange ist, die Busse sind nie, aber wirklich nie pünktlich! Die fahren wie sie wollen, entweder zu spät, oder aber zu früh!
fortsetzung folgt...
Mittwoch, 7. November 2007
british
Ich hab Chris mal gefragt, was in UK besser ist als in Deutschland - er wollte schon Bier sagen, konnte sich aber gerade noch an Deutschland erinnern. Das einzige, was ihm einfiel, war Tradition.
Das mag stimmen, hier ist naehmlich alles anders und unglaublich altmodisch. Beim Hausbau und einrichten haben offensichtlich Hausfrauen - oder Diener? - nichts zu sagen, sonst waeren bestimmt Bad und Kueche nicht mit Teppig ausgelegt - bei Chris und Angelica zum glueck nicht - und echt furchtbar sind die beiden seperaten Wasserhaehne, frag mich, was die fuern Sinn haben solln. Das Wasser kommt ausm Boiler, ist also wirklich heiss, aber wenn man sich verbrueht hat, kann man sich am kalten gleich die Finger kuehlen.
Und saemtliche Stecker sind anders. Nicht nur Strohm, auch Telefon.
Immerhin setzen sie die EU/Richtlinien schneller um, so wird hier im Pub schon lange nicht mehr geraucht. Komisches Gefuehl.
Noch mehr unterschiede folgen, meine Zeit ist um...
Bye bye
Das mag stimmen, hier ist naehmlich alles anders und unglaublich altmodisch. Beim Hausbau und einrichten haben offensichtlich Hausfrauen - oder Diener? - nichts zu sagen, sonst waeren bestimmt Bad und Kueche nicht mit Teppig ausgelegt - bei Chris und Angelica zum glueck nicht - und echt furchtbar sind die beiden seperaten Wasserhaehne, frag mich, was die fuern Sinn haben solln. Das Wasser kommt ausm Boiler, ist also wirklich heiss, aber wenn man sich verbrueht hat, kann man sich am kalten gleich die Finger kuehlen.
Und saemtliche Stecker sind anders. Nicht nur Strohm, auch Telefon.
Immerhin setzen sie die EU/Richtlinien schneller um, so wird hier im Pub schon lange nicht mehr geraucht. Komisches Gefuehl.
Noch mehr unterschiede folgen, meine Zeit ist um...
Bye bye
Montag, 5. November 2007
drunken sailer
Jim erzaehlte heute vor den Franzosen folgende Geschichte: Er ging am Freitag die strassen entlang und kam an einem Pub vorbei, aus dem lauter gesang schallte, und darinnen fand er mich in mitten lauter Maennern. Und Ihren Gastgeber hat sie betrunken gemacht. Anna ist schon sehr British... - Also ich glaube, Jim war auch nicht mehr ganz nuechtern....
Nun zu meiner Version:
Freitag hatte ich mal kein mock interview, sondern ein echtes - inclusive zwei wettbewerber. Einer davon hat den job bekommen, weil der interviewer fuerchtete, dass ich mich nach ein paar monaten langweilen wuerde...
Ausserdem kamen eine Spanierin und eine Kolumbianerin uebers wochenende, grund genug sich zu betrinken.
Naja, der Anlass war eigentlich, dass das BNI - Business Network International - sich in dem Pub namens "Titanic" halb 8 traf - Mitglieder sind u.a. Jim (Leiter von ebexcange), Andi(Jims Sohn & Mitarbeiter), Chris (mein Gastgeber) und Richard (kenn ich aus dem Pub)
Kurz nach neun konnten Angelica und Katharina auch dazu aufraffen, nach zu folgen - Nachdem Chris sie nochmal angerufen hatte, Katharina einen Kaffee getrunken hatte und Mary-Chris ihre Ankunftszeit (22.00 Stoke Station) bekannt gab.
Als wir dann also doch dort aufkreuzten, fand ich einen Pub vor mir, in dem natuerlich nicht geraucht werden darf, aber hinzu kommt, es lief auch keine musik. Demnach konnte ich garnicht verstehen, warum es so voll war und ich ein weilchen stehen musste, bis endlich ein platz frei wurde. Lag wohl daran, dass die BNIler sich nen Platz gleich am Eingang gesucht haben.
Jim sorgte fleissig fuer Unterhaltung und Chris war schon recht heiter.
Ein ziemlich korpulenter BNIler mit Mundgeruch sass neben mir und unterhielt sich mit mir. Als er und seine Frau weg waren, konnte ich aufruecken und sprach mit dem naechsten, ein aelterer Herr, der Angelica mit Handkuss begruesst hatte und sich spaeter mit solchem bei mir verabschiedete - noch mehr platz - Aufruecken - naechsten Sitznachbar kennen lernen - interessanter Abend, auch wenn ich meine Sitznachbarn ueberwiegend recht langweilig fand...
Nachdem Jim gegangen ist, fing Chris an, Deutsch zu reden - Jim hatte ihm das strengstens verboten - und als die Titanic sank - aeh schloss - begleitete ich einen deutsch lallenden Gastgeber heim und ueberliess ihn seiner Frau.
Nun zu meiner Version:
Freitag hatte ich mal kein mock interview, sondern ein echtes - inclusive zwei wettbewerber. Einer davon hat den job bekommen, weil der interviewer fuerchtete, dass ich mich nach ein paar monaten langweilen wuerde...
Ausserdem kamen eine Spanierin und eine Kolumbianerin uebers wochenende, grund genug sich zu betrinken.
Naja, der Anlass war eigentlich, dass das BNI - Business Network International - sich in dem Pub namens "Titanic" halb 8 traf - Mitglieder sind u.a. Jim (Leiter von ebexcange), Andi(Jims Sohn & Mitarbeiter), Chris (mein Gastgeber) und Richard (kenn ich aus dem Pub)
Kurz nach neun konnten Angelica und Katharina auch dazu aufraffen, nach zu folgen - Nachdem Chris sie nochmal angerufen hatte, Katharina einen Kaffee getrunken hatte und Mary-Chris ihre Ankunftszeit (22.00 Stoke Station) bekannt gab.
Als wir dann also doch dort aufkreuzten, fand ich einen Pub vor mir, in dem natuerlich nicht geraucht werden darf, aber hinzu kommt, es lief auch keine musik. Demnach konnte ich garnicht verstehen, warum es so voll war und ich ein weilchen stehen musste, bis endlich ein platz frei wurde. Lag wohl daran, dass die BNIler sich nen Platz gleich am Eingang gesucht haben.
Jim sorgte fleissig fuer Unterhaltung und Chris war schon recht heiter.
Ein ziemlich korpulenter BNIler mit Mundgeruch sass neben mir und unterhielt sich mit mir. Als er und seine Frau weg waren, konnte ich aufruecken und sprach mit dem naechsten, ein aelterer Herr, der Angelica mit Handkuss begruesst hatte und sich spaeter mit solchem bei mir verabschiedete - noch mehr platz - Aufruecken - naechsten Sitznachbar kennen lernen - interessanter Abend, auch wenn ich meine Sitznachbarn ueberwiegend recht langweilig fand...
Nachdem Jim gegangen ist, fing Chris an, Deutsch zu reden - Jim hatte ihm das strengstens verboten - und als die Titanic sank - aeh schloss - begleitete ich einen deutsch lallenden Gastgeber heim und ueberliess ihn seiner Frau.
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